KTM hat die Motocross-Modelle 2021 vorgestellt. Es gibt einige Update´s wie z.B. eine überarbeitete Telegabel, neue Dunlop Geomax MX-33-Reifen und ein neues frisches Design. Im Detail gab es ein paar kleine Änderungen am Motor der KTM 125 SX sowie einige Motoroptimierungen an der KTM 450 SX-F. Außerdem gibt es diesmal auch einige Optimierungen an den KTM Sportminicycles sowie an der KTM 65 SX und KTM 85 SX.

Im vergangenem Jahr gab es richtig viel Neues von den KTM EXC-Modellen. In diesem Jahr sind die Updates eher im Detail. Es gibt wieder, die Sondermodelle SixDays, diesmal in der „Italia-Edition“ und auch eine „Erzbergrodeo-Edition“ mit vielen nützlichen Zubehör.

Für Roller-Fahrer, die schon immer mit einer Enduro liebäugeln, aber über die Innenstadt nicht hinauskommen, hat Aprilia einen Urban-Adventure-Roller gebaut.

Roller verlaufen sich eher selten ins Gelände. Ihr Terrain ist die Großstadt. Weil das Marketing diese auch gerne als Dschungel bezeichnet, sind auch hier gefühlt Adventure-Gene nur von Vorteil. Das ist ähnlich wie bei SUV-Modellen zwischen Hochaustürmen. Egal. Aprilia hat den Ruf der vermeintlichen Zielgruppe erhört und einen Urban-Adventure-Roller gebaut. Premiere feiert der neue Aprilia SR GT auf der EICMA in Mailand.

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Offroad-Look und lange Federwege

Um dem Adventure-Anspruch gerecht zu werden, verpasst Aprilia dem SR GT längere Federwege und gröber profilierte Michelin Anakee-Reifen auf Gussfelgen – 14 Zoll mit 110/80er Reifen vorn und 13 Zoll mit 130/70er Reifen hinten. Die 33er Telegabel bietet 122 Millimeter Arbeitsweg, die hinteren Federbeine 102 Millimeter. Die Bodenfreiheit liegt so bei 175 Millimeter. Verzögert wird der 144 Kilogramm (200er: 148 kg) schwere Roller mit einer 260er Scheibenbremse vorn und einer 220er Disc am Hinterrad. ABS ist mit an Bord.

Der Pilot sitzt auf einer leicht gestuften, Bank und greift in einen hoch gekröpften, breiten Rohrlenker. Der neun Liter fassende Tank sitzt im hoch bauenden Mitteltunnel. Die Frontverkleidung orientiert sich mit dem LED-Doppelscheinwerfer, der Positionsleuchte und der spitzen Nase an den Sportmotorrädern des Hauses. Eine hohe Scheibe sorgt für Wind- und Wetterschutz. Weit ausgestellte Verkleidungen vor den Trittbrettern schützen den Beinbereich. Unter der Sitzbank nimmt ein 25 Liter großes Staufach Kleinutensilien oder auch einen Integralhelm auf. Ein optionales Aluminium-Topcase bietet weitere 33 Liter Stauraum.

So gar nicht Enduro-Like ist die Befestigung des Kennzeichens an einem Schwingenausleger. Die Rückleuchten setzen auf LED-Technik. Im Cockpit informiert ein LC-Display, dessen Steuerung erfolgt über Tasten in der Lenkerarmatur. Optional lässt sich auch das Smartphone einbinden.

125 oder 200 Kubik Hubraum

Beim Antrieb setzt Aprilia auf seine neuen Einspritz-Einzylinder mit wahlweise 125 oder 200 Kubik Hubraum (in Deutschland gibt es erst einmal nur die 125er-Version) sowie integriertem Start-Stopp-System. Die 125er leistet 15 PS bei 8.750/min und stellt 12 Nm Drehmoment bei 6.500Touren bereit. Im 200er mit effektiv 174 cm³ Hubraum steigt die Leistung auf 17,7 PS bei 8.500/min und das maximale Drehmoment von 16,5 Nm liegt bei 7.000 Touren an.

Zu haben sein wird der Aprilia SR GT in den Farben Aprilia Black, Street Grey und Infinity Blue, Preise sind noch nicht kommuniziert. Ebenfalls im Angebot ist eine Sport-Version, die sich allerdings nur durch wildere Grafiken, rote Felgen, eine zweifarbige Bank und farbig abgesetzte Elemente auszeichnet. Hier werden die Farbvarianten Street Gold, Iridium Grey und Red Raceway offeriert.

Aprilia legt mit dem SR GT einen Offroad-Roller für die Stadt auf. Optisch orientiert der sich an den Sport-Modellen der Marke, aber auch an der neuen Tuareg.

Auf Basis der beliebten 660-Plattform entsteht die neue italienische Straßen-Enduro. Hier sind seine Zahlen: lange Federwege, geringes Gewicht und die richtige Power.

Es ist ein besonderer Tag für Fans der Marke Aprilia – viele auf der ganzen Welt – und der Abenteuerwelt. Der wartende Tuareg 660 erblickt das Licht auf der Webseite des Hauses (von der das oben gezeigte Einführungsvideo stammt) und wird unseren Augen enthüllt.
Minimalistisches und ausgesprochen originelles Design, ganz nach der DNA von Aprilia, die seit ihrem Debüt immer ihren eigenen Weg gegangen ist, anstatt dem der Konkurrenz zu folgen.

Die neue Aprilia Tuareg 660 nutzt die sehr moderne Plattform 660. Aber offensichtlich wird sie in einen Offroad-Schlüssel abgelehnt. Es hat daher ein leichtes Chassis, mit langem Federweg (240 mm), weniger PS (80), aber mehr Drehmoment unten.
Hier sind einige der heute vorgestellten Funktionen. Während Sie darauf warten, es auszuprobieren, geben wir Ihnen natürlich alle Informationen, die Aprilia nach und nach enthüllt.

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APRC-TECHNOLOGIE

4 Fahrmodi, von denen 2 anpassbar sind (1 für Geländefahrten). ABS kann an beiden Rädern oder nur am Heck deaktiviert werden. APRC-System komplett mit Traktionskontrolle, Tempomat, Motorkarte und Motorbremse. Alles zugänglich über den gut sichtbaren 5-Zoll-TFT-Bildschirm.

GEWICHT INHALT

Mit nur 187 kg Trockengewicht ist Tuareg 660 eine der Referenzen in der Branche. Aprilia-Techniker haben jedes mögliche Gramm gefeilt und Tuareg mit allem Notwendigen für das Abenteuer ausgestattet, beginnend mit dem großen 18-Liter-Tank.

APRILIA-FAHRGESTELL

Tuareg 660 wird der Tradition des Aprilia-Chassis gerecht, dank des neuen Stahlrohrrahmens, der an Aluminiumhalterungen gekoppelt und an 6 Punkten mit dem Motor verbunden ist, Radstand knapp über 1.500 mm und sorgfältige Gewichtsverteilung und Massenzentralisierung.

OFF-ROAD-FEDERUNG

Mehr mm, keine Kompromisse. Gabel mit 43 mm Durchmesser und Einzelstoßdämpfer mit progressiven Umlenkungen, beide mit langem Federweg: 240 mm Federweg für beide.

NEU ENTWICKELTER MOTOR

Der nach vorne gerichtete Parallel-Twin bringt jetzt 80 PS Maximalleistung, 70 Nm maximales Drehmoment und eine deutliche Zunahme des Hecks im unteren und mittleren Bereich zum Ausdruck. Die neue Ölwanne reduziert die vertikalen Abmessungen auf eine Bodenfreiheit von über 240 mm und eine Sattelhöhe von weniger als 860 mm.

 

 

 

 

 

Eigentlich sollte es nur ein Euro 5 Upgrade werden. Doch am Ende legte Aprilia kräftig Hand an. Die Maschine wurde schöner und nochmal schneller und bietet einen hohen Reifegrad.

Gleich zu Beginn möchten wir Darsteller ins rechte Licht rücken. Aprilia rückt wieder einmal von der gewohnten Namensgebung ab und gleist eine neue Logik auf. Man möchte das "RSV4" Kürzel stärken. Insofern spricht man beim "Einstiegsmodell" nur noch von der "RSV4" - das "RR" entfällt. Die Factory wird weiterhin als "RSV4 Factory" geführt.

Aprilia RSV4 Factory 2021 - Die Neuheiten

Glücklicherweise blieb es beim 2021er Modell nicht nur bei einem Euro 5 Upgrade. Das Motorrad bekam auch einige optische Neuerungen um das neue Modell sichtbar aufzuwerten. Am deutlichsten sichtbar wird das bei der neuen Front inklusive LED Lichter sowie bei der ausgesprochen gut gelungenen Unterzugschwinge. Die Winglets sind unglaublich extrovertiert integriert. Besonders von vorne wirkt das Motorrad wie von einem anderen Stern. Trotzdem: Das Design wirkt wie aus einem Guss. Gute gemacht wurde übrigens auch die Integration der vorderen Blinker in die vorderen modernen LED Schweinwerfer. Die Front zieht sich nun durch die moderne Palette durch. Auch die 660er und natürlich die Tuono teilen sich das neue Antlitz.

Grundsätzlich ist man als Kenner der RSV4 immer ein wenig skeptisch, wenn Aprilia am Chassis Hand anlegt. Gefühlt fährt die Maschine ohnehin schon perfekt. "Never touch a running system"- dieser Spruch passt perfekt für das ausgewogen stabile und präzise Fahrverhalten vom V4 Supersportler. Doch wenn die Evolution so sexy ist wie die neue Unterzugschwinge, möchten wir gerne eine Ausnahme machen und sind offen für Veränderungen. Laut Aprilia wurde die Schwinge um 30% steifer aber auch um 600 Gramm leichter.

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Aprilia RSV4 1100 Factory Motor

Still und heimlich verpassten die Aprilia-Ingenieure dem Motor ein dezenter Hubraumupdate. Das neue Motorrad darf auf 1099 ccm Hubraum (bisher 1077 ccm) setzen. Aprilia konnte so auch in Zeiten von Euro 5 das hohe Leistungsniveau halten. Die Spitzenleistung beträgt laut Aprilia 217 PS bei einem Drehmoment von 125 Nm.

Sitzposition Aprilia RSV4 1100 2021

Im Sattel der neuen Aprilia werden Kenner der Maschine erstmal verwundert sein. Aprilia hat das Chassis unverändert belassen. Auch wenn eine neue Schwinge im Chassis steckt, das Chassis blieb gleich. Doch die Sitzposition fühlt sich anders an. Das liegt einerseits an den veränderten Platzverhältnissen durch den besseren Übergang von Tank zu Sitzbank. Man hat nun gefühlt mehr Platz und Bewegungsfreiraum. Auf der anderen Seite wurden die Fußrasten und die Sitzbank um 9 mm abgesenkt.

Trotz der abgesenkten Sitzbank sitzt man immer noch gefühlt sehr hoch oben. Etwas bedrohlich wirkt das jedoch nur beim Rangieren in der Box. Doch draussen auf der Strecke begibst Du Dich vollautomatisch in die richtige Position. In den Kurven lutscht Du gefühlt am Vorderreifen und es zieht Dich förmlich nach vorne zur Front. Das Raumangebot für den Oberkörper ist toll und die Arme finden immer den Weg zum Tank um Dir dort zusätzlichen Halt zu geben.

Die Winglets sorgen für Aufregung im Fahrerlager, sollen aber eigentlich für Ruhe bei hohen Geschwindigkeiten sorgen

Aprilia RSV4 Factory 2021 - Der Motor

Der zusätzlich Hubraum ist im Sattel natürlich nicht spürbar. Der Motor ist einfach nur stark und präsent. Im Drehzahlkeller ist er wie die anderen Supersport-Aggregate auch kein Wunderknabe, doch er spricht zumindest sauber an und sorgt für Vortrieb. Das Inferno startet ab der Mitte und endet offenbar nie. Die Maschine im 2er oder 3er in den Begrenzer zu drehen erfordert jede Menge Mut. Die Geräuschkulisse wird bedrohlich und der Schub infernalisch. Wobei die Winglets an dieser Stelle vermutlich so groß sein könnten wie die Flügel von einem 380er Airbus - die Wheelyneigung wäre trotzdem noch vorhanden. Doch was die Flügel nicht schaffen kriegt die Elektronik im Griff. Das Vorderrad tänzelt in den Beschleunigungsphasen leicht und die Maschine schiebt präzise und vehement nach vorne.

Erwähnenswert ist auch das Upgrade beim Katalysator. 2021 kommt ein neues Modul mit einer Keramikträgerplatte zum Einsatz. Dieses kommt schneller auf Betriebstemperatur und ermöglicht so die Erfüllung der EU5 Normen. Nach wie vor setzt Aprilia auf eine Lösung ohne Vorschalldämpfer und montiert den KAT direkt vor dem Endschalldämpfer.

Mehr Power für die Elektronik

Im Sattel spürt man aber vermutlich am deutlichsten die unsichtbare und unspektakuläre neue ECU. Hier setzt man auf mehr Rechenpower und hochwertigere Hardware. Zum Einsatz kommt eine moderne Marelli 11MP ECU. Die neue ECU sorgt für ein noch feinfühligeres Regelverhalten sämtlicher relevanten Systeme. Der Motor wurde also nicht stärker, fühlt sich aber durchaus manchmal noch kräftiger an. Möglich wird dies durch das feinere Regelverhalten der Traktionskontrolle am Kurvenausgang. Diese neue Elektronik ist vermutlich insgesamt das größte Plus der Maschine. Mag sein, dass der Drehomentverlauf etwas besser wurde. Doch im Sattel profitiert man von der unfassbar präzise und geschmeidigen Traktionskontrolle. Man bringt das Drehmoment nun offenbar besser auf den Asphalt was das Gefühl "die ist stärker als bisher" aufkommen lässt. Möglicherweise erntet man aber hier auch die Früchte der neuen Schwinge. Wie auch immer: Aprilia hat es geschafft ein sehr gutes Motorrad noch besser zu machen.

Echte Schwächen findet man am Motorrad nicht. Der Quickshifter ist in der Bedienung nicht so narrensicher wie der Rest vom Paket. Beim Hochschalten muss man diszipliniert und präzise vorgehen um Lastwechsel zu vermeiden. Die Schaltimpulse müssen knackig und flink durchgeführt werden. Das Display ist OK, die Setupmöglichkeiten ebenso - doch trotzdem hätten etwas mehr Liebe zum Detail dem Bildschirmaufbau gut getan.

Großartiges Chassis - Auch im Jahr 2021

Ein großes Heimspiel und immer noch die größte Stärke der Aprilia ist der Kurveneingang. Diese Sektion lässt viele Hobbyfahrer verzweifeln. Die Kurven wollen im Sattel von anderen Bikes einfach kein Ende nehmen. Bei Aprilia hat man das elektronische Öhlins-Fahrwerk geradezu perfekt in das Chassis integriert. Die RSV4 Factory saugt sich geradezu in Richtung Innenstrich und lässt Dich bei der Linienwahl glänzen. Die Aprilia Chassis-Ingenieure sind vermutlich die besten Welt. Mag sein, dass ihre Bosse im Piaggiokonzern das nicht wirklich wissen, doch wir im Fahrerlager freuen sich immer wieder aufs Neue über das tolle Fahrverhalten der Aprilia Modelle.

Bei all des Lobes muss man die Fahrleistungen aber auch in Relation setzen. Die Ingenieure machten zwar einen guten Job, haben aber keine Wunder bewirkt. Die tollen Fahrleistungen sind das Ergebnis von hochwertigen Komponenten und teuren Zutaten. Die Maschine siedelt sich beim Preisvergleich mit den anderen Supersportlern eher weiter oben in der Liste ein. Damit kommt sie jenen Leuten entgegen, welche die Maschine gerne fix fertig kaufen und keine große Lust auf Tuning-Abenteuer haben.

Am Ende des Tages hat sich Aprilia beim Update des schnellen Modells keine Fehler erlaubt. Das Motorrad wurde durch die neue Elektronik besser und die neue Front lässt sie ganz klar und unverkennbar als neues Modell wirken. Sie wirkt optisch durch die breiten Flügel zwar bullig und breit, doch sie fährt immer noch spielerisch handlich und wunderbar harmonisch. Ein tolles Supersport-Motorrad!

 

Aprilia RSV4 1100 Factory

Du möchtest ein Motorrad welches Dir ohne einen einzigen Handgriff und ohne jegliche weitere Investition gute Rundenzeiten serviert? Dann nimm die Aprilia RSV4 Factory. Sie ist aus der Kiste jenes Motorrad welches die schnelle Linie am einfachsten trifft und damit Hobbyracern und energische Piloten sofort gute Rundenzeiten abliefert. Am Kurvenausgang kann man die Power 2021 noch besser nutzen - die neue ECU macht einen guten Job. Das exklusive Traummotorrad aus Noale wurde wieder einmal besser gemacht.

Aprilia frischt die beiden 125er-Bestseller RS 125 und Tuono 125 umfangreich auf. Euro 5 kommt mit neuem Zylinderkopf, neuem ABS und neuem Cockpit.

Die Palette der Aprilia 125er Sportmotorräder wurde komplett überarbeitet. An der RS 125 und der Tuono 125 wurde akribisch gearbeitet, um Leistung, Ausstattung, Sicherheit, gefühlte Qualität und Standardausrüstung zu verbessern. Und alles "Montiert in Italy", darauf ist Aprilia stolz.

Neues Design

Das Frontdesign der Aprilia RS 125 und Tuono 125 ist von den neuen RS 660 und Tuono 660 inspiriert, von denen sie neben der Form der Plaste auch das Beleuchtungssystem in LED übernehmen und – Novum bei den 125ern – die vorderen Blinker in die Scheinwerfer integrieren. Der Halblenker der RS 125 ist nun um 18 mm höher montiert, was dem Fahrkomfort zugutekommt, ohne jedoch die bekannten Qualitäten in sportlichsten Fahrsituationen zu beeinträchtigen. Teil des Designs bleibt auch 2021 der lackierte Alurahmen der beiden Varianten: Die RS in Klarlack, die Tuono bekommt schwarz lackierte Fahrwerksteile.

Neue Elektronik

Beide Modelle verfügen über eine neue volldigitale Instrumentierung mit einem umfangreichen Bordcomputer und zahlreichen Informationen: Tankanzeige, Momentan- und Durchschnittsverbrauch sowie Restreichweite. Das Kombiinstrument ist in zwei Farben hinterleuchtet und für die optionale Aprilia MIA-Multimediaplattform vorgerüstet. Mit diesem Extra lässt sich das Smartphone per Bluetooth mit dem Fahrzeug verbinden und wird so zum vollwertigen Entertainment-Hub für Musik, Telefonie und Nachrichten-Alarm per Bluetooth-System im Helm.

Neuer Motor

In beiden Modellen kommt ein flüssigkeitsgekühlter Einzylindermotor mit Vierventilsteuerung zum Einsatz. Gehäuse und Zylinder gleichen dem Euro 4-Motor. Für die neue Euro 5-Norm wurde der Zylinderkopf neu konstruiert. Besonders die Kühlung wurde überarbeitet. Weiterhin ist der Brennraum neu gestaltet, ebenso die Ansaug- und Auspuffkanäle. Gezündet wird das Gemisch neu per Iridium-Zündkerze. Ebenfalls neu ist die Einspritzung von Marelli in der Variante MIUG4 ECU. Sie kommt zusammen mit einer neuen, höher positionierten Drosselklappe, die einen steiler stehenden Ansaugkanal für eine bessere Zylinderfüllung ermöglicht. Die Auspuffanlage wurde ebenfalls komplett neu gestaltet und reinigt das Abgas mit einem neuen und größeren Katalysator-System. Laut Aprilia sollen diese Maßnahmen, neben der erreichten Euro 5-Homologation, die Drehmomentkurve stärken und die maximale Leistung bei niedrigeren Drehzahlen bereitstellen, was unter anderem einen geringeren Kraftstoffverbrauch ermöglicht. In Zahlen: unverändert 15 PS liegen bei 10.000 Touren an, 500 Umdrehungen früher. Das Drehmoment steigt um 0,3 Nm auf 11,2 Nm bei 8.000(min (minus 250/min). Eine angepasste Endübersetzung mit nun 58 Zähnen am Kettenrad soll den Durchzug und Alltagstauglichkeit erhöhen.

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ABS, Überschlagschutz und Grip

In beiden Modellen – Aprilia RS 125 und Tuono 125 – kommt ab 2021 ein fortschrittliches Zweikanal-ABS von Bosch zum Einsatz, dass über einen Überschlagschutz verfügt (Anti-Stoppie-Funktion). Mehr Stabilität und Grip sollen die neuen Michelin Pilot Street in der Erstbereifung bringen. Neu ist die breitere Dimension in 140/70-17 hinten, vorn bleibt es bei der Größe 100/80-17, jeweils als Diagonalreifen.

Erneut stellt Aprilia der RS die limitierte Version GP Replica zur Seite. Deren Grafiken sind denen der Aprilia RS-GP MotoGP-Bikes sehr ähnlich. Weiterhin ist sie serienmäßig mit einem Quickshifter und einer Sitzbankabeckung ausgerüstet. Der Quickshifter kann bei der Tuono 125 und bei der RS nachgerüstet werden.

Farbpalette und Preise

Die Aprilia RS 125 ist in zwei Farbvarianten erhältlich: Aprilia Black – eine Kombination aus Schwarz und Rot – und Sintesi Blue, mit großflächigen Teilen aus Blau und Silber. Die Aprilia Tuono 125 ist in drei Lackierungen erhältlich: Aprilia Black – eine Kombination aus Rot und Block, Lightning White mit matten Weiß- und Grautönen, sowie das düsterere Arrow Grey, mit glänzenden Grau- und Schwarztönen.

Unverbindliche Preisempfehlung inklusive 19% Mehrwertsteuer und Nebenkosten:

  • Aprilia RS 1255.090.- Euro Lieferbar: JuniAprilia
  • RS 125 GP Replica5.240,- Euro Lieferbar: Juni
  • Aprilia Tuono 1254.990.- Euro Lieferbar: Mai

125er boomen weiterhin und auch die müssen Euro-5-konform sein. Aprilia stellt bei der Tuono 125 und RS 125 die Zeichen auf Zukunft und überarbeitet die kleinen Sportler umfangreich. Neuer Zylinderkopf, Einspritzung und Elektronik machen fit für morgen.

Unter den 50 Kubik Rollern galt der Aprilia SR 50 als Legende, doch nun muss er Platz schaffen, denn sein Nachfolger ist hier: Der neue SXR 50. Mit RS 660 Front und mehr Komfort startet er in die Saison 2021.

In den 90er Jahren war Aprilia einer der Vorreiter im Thema sportliche Roller im 50 Kubik Segment. Der SR 50 war eine wahre Größe und konnte bis zur Einführung von Euro5 stolz die Aprilia-Fahne hochhalten. Mit dem neuen SXR 50 wollen die Italiener nun eine Trendwende einleiten. Stauraum und Komfort ist für 2021 angesagt!

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Aprilia SXR 50 Motor und Verbrauch

Aprilia stattet den neuen SXR 50 mit der Euro 5-konformen i-get-Motorentechnik (Italian Green Experience Technologie) aus. Der luftgekühlte 50 ccm Einzylinder-Viertaktmotor mit 3-Ventil-Technik und elektronischer Einspritzanlage soll laut WMTC-Zyklus 2,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. In Kombination mit dem 7 Liter Tank sollte eine theoretische Reichweite von 280 Kilometer möglich sein. Ein Wert, der auch dank der "Stopp & Go Automatik" erreicht wird. Seine knapp 3,3 PS erreicht er bei 7.000 Umdrehungen und das maximale Drehmoment von 3,3 Nm liegt bei 6.250 Umdrehungen an.

Die 12 Zoll-Felgen mit 120/70er Reifen sollen Grip und Stabilität bieten. Das Vorderrad wird über eine hydraulisch betätigte Doppelkoben-Bremszange mit 220 mm Bremsscheibe verzögert, im Hinterrad sorgt eine 140 mm Trommelbremse für Stopps.

Optik mit Anleihen an die Aprilia RS 660

Der neue SXR 50 lässt die sportlichen Züge hinter sich und fokussiert sich auf Komfort und praktischen Nutzen. Der hohe Lenker und das vergrößerte Beinschild sorgen für Wind- und Wetterschutz, während der tiefe Durchstieg und die 775 mm hohe Sitzbank das Auf- und Absteigen erleichtern. Funktionell zeigt sich der SXR 50, wenn es um Stauraum und Gepäcktransport geht. Der Jethelm und kleines Gepäck finden ihren Platz im beleuchteten Ablagefach unter der Sitzbank. Praktisch ist das Handschuhfach im Beinschild mit USB-Anschluss. Ein klappbarer Taschenhaken und die Gepäckbrücke mit integrierten Soziusgriffen schaffen zusätzliche Transportmöglichkeiten.

Der Stauraum des Aprilia SXR 50.

Doch das Highlight findet sich eindeutig in der Front. Die LED-Scheinwerfereinheit, die Tagfahrlicht, Scheinwerfer und Blinker kombiniert findet ihre Inspiration zweifelsohne im aktuellen Aprilia Frontdesign. Somit können auch Aprilia Fans im 50-Kubik Segment die atemberaubende Designsprache genießen!

Connectivity im 50 Kubik Roller!

Mit der Multimedia-Plattform aus dem Aprilia Originalzubehör besteht die Möglichkeit, ein Smartphone per Bluetooth mit der Bordelektronik des SXR 50 zu verbinden. Neu im Segment der 50er-Roller kann der Fahrer mit dem System unterwegs Telefonie oder Musikentertainment nutzen und zahlreiche weitere Daten und Informationen abrufen. Die Kopplung funktioniert über das LC-Display und die

Aprilia SXR 50 Preis, Verfügbarkeit und Zubehör

Ab Werk bietet Aprilia den SXR 50 mit cleverem Zubehör an. So bietet z. B. das in Fahrzeugfarbe lackierte 32 Liter Topcase noch mehr Stauraum, ein Windschild und die für den SXR entwickelte Beinabdeckung sorgen für mehr Schutz und Komfort im Alltag. Der neue Aprilia SXR 50 ist ab Ende Juni 2021 bei Händlern verfügbar und wird in Deutschland zu einem Preis von 2.490,- Euro inklusive 19% Mehrwertsteuer und Nebenkosten angeboten.

 


 

Für die Saison 2021 wurden die beiden Aprilia-Einsteigermodelle RX 125 und SX 125 in puncto Design, Ausstattung und Motortechnik überarbeitet.

Technisch bauen die Aprilia SX und RX 125 auf der gleichen Basis auf. Optisch gehen sie getrennte Wege. Look und Feeling im Supermoto-Style ist auf der SX 125 mit ihren 17 Zoll großen Speichenrädern angesagt. Die RX 125 zielt mit ihrem 21 Zoll Vorderrad und 18 Zoll Hinterrad und grobstolligen Reifen eindeutig in Richtung Offroad.

Umfangreich überarbeiteter Motor

Der 124 cm³ große, flüssigkeitsgekühlte Einzylinder wurde für 2021 auf die Euro 5-Norm getrimmt. Notwendig wurden dafür ein komplett neuer Zylinderkopf mit neu gestaltetem Brennraum sowie geänderten Ein- und Auslasskanälen. Eine leistungsstarke Iridium-Zündkerze sorgt für die Entzündung des Gas-Luft-Gemischs. Geändert wurden auch das Profil der Nockenwellen, die Tassenstößel und die Ventilfedern. Zur Optimierung des Ansaugluftstroms wurde auch die Drosselklappe neu positioniert. Geänderte Luftansaugkanäle und ein neuer Luftfilter runden die Änderungen im Ansaugtrakt ab. Auf der Abgasseite wurde der Motor mit einem noch effektiveren Katalysatorsystem und neuem Edelstahl-Schalldämpfer ausgestattet.

Er leistet weiterhin 15 PS, die jetzt schon 700 Umdrehungen früher bei 10.000 Touren anliegen, und schöpft damit das Klassenlimit voll aus. Beim maximalen Drehmoment musste er geringfügig Federn lassen. Statt bislang 11,3 stehen nur 11,2 Nm bei 8.000 Touren an. In Kombination mit einer neuen Motorsteuerung soll zudem der Verbrauch gesunken sein.

Neue Optik, gestiegene Preise

Neue Bodyparts lassen die 125er schmaler und schlanker wirken. Der neu gestaltete Tank und die Sitzbank gehen nahtlos ineinander über und optimieren so die Bewegungsfreiheit des Fahrers. Dazu gibt es modernisierte Grafiken. Ansonsten blieben die 125er ihrer hochwertigen Ausstattung treu.

Zu haben ist die Aprilia RX 125 in der Saison 2021 in den Farben Silber Speedway und Rally Tribute. Die SX 125 wird in den Farben Silber Speedway, Rally Tribute und Rot Raceway angeboten. Lieferbar sind beide Leichtkrafträder bereits seit Februar. Die Preise liegen einheitlich bei 3.990 Euro und damit um 220 bis 360 Euro über dem Vorgängermodell.

Top in Form gehen die Aprilia Fun-Bikes RX und SX 125 mit neuem Design, kraftvoller und Euro 5-konform in die Motorrad Saison 2021. Fahrspaß auch abseits befestigter Straßen ist garantiert.

Rennsport ist bei Aprilia Tradition und Leidenschaft – egal ob auf der Straße, Offroad oder Supermoto. Hier sammeln die Ingenieure ihr Know-how und ihre Erfahrung, die sie bei der Entwicklung auf die Aprilia Serienmotorräder übertragen. Für die Saison 2021 wurden die beiden Einsteigermodelle in die Welt von Aprilia – die RX 125 und SX 125 – in puncto Design, Ausstattung und Motortechnik mit dem Ziel überarbeitet, noch mehr Fahrspaß bei größtmöglicher Sicherheit zu bieten.
Technisch bauen die Aprilia SX und RX 125 auf der gleichen Basis auf. In puncto Optik und Style sind sie aber grundverschieden. Gebaut für jugendliche Einsteiger, die sich den Traum von Freiheit und Mobilität erfüllen möchten, sind sie zugleich ein Ausdruck von Lebensstil und Leidenschaft. Zwei Motorräder, die nicht nur auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit eine gute Figur machen. Look und Feeling im Supermoto-Style ist auf der SX 125 angesagt. Im Offroad-Style präsentiert sich die RX 125 und ist bereit, auch über Stock und Stein ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Extrem handlich und agil setzt sich die Aprilia SX 125 mit 17 Zoll Speichenrädern im Supermoto-Style in Szene. Mit ihrem 21 Zoll Vorderrad und 18 Zoll Hinterrad, dazu mit grobstolligen Reifen ausgestattet, lässt die RX 125 auch im Gelände keine Zweifel aufkommen. Top in Form liegen die überarbeiteten Euro 5-konformen Motoren mit 11 kW / 15 PS am oberen Leistungslimit der 125er-Klasse.


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Design

Innovatives Design ist eine der besonderen Stärken von Aprilia. Design, das für hochkarätige Maschinen im Supermoto- und Offroad-Rennsport entwickelt wurde, findet sich bei den Serienmotorräder von Aprilia wieder. Design, das auf Funktionalität und einen ganz eigenen Stil ausgelegt ist. Extrem schmal und schlank gebaut, gehen die Bodyparts, der neu gestaltete Tank und die Sitzbank nahtlos ineinander über, garantieren dem Fahrer optimalen Bewegungsfreiraum. Vom Rahmen über den Motor, die Schwinge, die Felgen bis hin zum konischen Lenker aus Aluminium dominiert mattes und glänzendes Schwarz und sorgt für einen coolen, extrem sportiven Look. Stylish unterstreichen die Grafik, die zweifarbig bezogene Sitzbank sowie Details aus glänzendem Edelstahl die Linienführung.
Geschützt hinter der kleinen Lampenverkleidung bietet das kompakte Digitalcockpit bestens ablesbar alle wichtigen Informationen inklusive zwei Tageskilometerzählern, gefahrene Höchstgeschwindigkeit und „Fahrtenbuch“. Das praktische Ablagefach unter der Sitzbank ist bereits werksseitig für die Montage eines USB-Anschlusses vorgerüstet.

Der Motor

Top in Form liegt der neue Euro 5-konforme Einzylinder-Viertaktmotor mit satten 11 kW / 15 PS am zulässigen Leistungslimit der Klasse. Der flüssigkeitsgekühlte Vierventilmotor wurde in puncto Thermodynamik optimiert. Komplett neu ist der Zylinderkopf mit neu gestaltetem Brennraum sowie geänderten Ein- und Auslasskanälen. Eine leistungsstarke Iridium-Zündkerze sorgt für die Entzündung des Gas-Luft-Gemischs. Geändert wurden auch das Profil der Nockenwellen, die Tassenstößel und die Ventilfedern. Zur Optimierung des Ansaugluftstroms wurde auch die Drosselklappe neu positioniert, geänderte
Luftansaugkanäle und ein neuer Luftfilter runden die Änderungen im Ansaugtrakt ab. Auf der Abgasseite wurde der Motor mit einem noch effektiveren Katalysatorsystem und neuem Edelstahl-Schalldämpfer ausgestattet. Kraftvoller im unteren und mittleren Drehzahlbereich liegt die maximale Leistung von 15 PS jetzt bei einer geringeren Drehzahl an. In Kombination mit der neuen elektronischen Steuerelektronik – Marelli MIUG4 ECU – konnte dazu der Kraftstoffverbrauch reduziert werden.

Fahrwerk

In Bestform präsentiert sich das moderne Fahrwerk der Aprilia SX und RX 125. Die vordere Bremsanlage ist mit Bosch 1-Kanal-ABS ausgestattet. Zu Gunsten sportlicher Fahrbarkeit auf der Supermotostrecke sowie auf losem Untergrund im Gelände wird am Hinterrad auf ABS verzichtet. Als einzige in ihrem Segment sind die RX und SX 125 mit RLM – Stoppie Control – ausgestattet, ein System, das ein mögliches Abheben des Hinterrades bei extremen Bremsmanövern kontrolliert und reguliert.


Eine große 300 mm Bremsscheibe mit Doppelkolben-Schwimmsattel im Vorderrad sowie eine 220 mm Bremsscheibe im Hinterrad sorgen bei der SX 125 für sichere Stopps.
Wave-Bremsscheiben – 260 mm vorne und 220 mm hinten – wie sie auch im Rennsport eingesetzt werden, sorgen bei der RX 125 für knackige Stopps und coole Optik.

In beiden Modellen findet der Motor seinen Platz in einem stabilen Brückenrahmen aus hochfestem Stahl. Präzise führt eine großdimensionierte 41 mm Upside-Down-Gabel mit 240 mm Federweg das Vorderrad. Die stabile Zweiarmschwinge stützt sich über ein Monofederbein mit progressiver Anlenkung mit 210 mm Federweg gegen den Rahmen ab.

Hochwertige, robuste Speichenräder mit schwarz eloxierten Felgen und Naben runden den sportlich edlen Look der SX 125 und RX 125 ab. Mit ihren grobstolligen Reifen in den Dimensionen 90/90 – 21 vorne und 120/80 – 18 hinten meistert die RX 125 auch gerne mal einen Abstecher ins Gelände. Wenn es mit der SX 125 einmal im Supermotostyle flott ums Eck gehen soll, sorgen die sportlich profilierten Reifen in den Dimensionen 100/80 – 17" vorne und 130/70 – 17 hinten für besten Grip.

Farben und Preise

  • Aprilia RX 125 Silber Speedway und Rally Tribute
  • Aprilia SX 125 Silber Speedway, Rally Tribute und Rot Raceway
  • Unverbindliche Preisempfehlung inklusive 19% Mehrwertsteuer und Nebenkosten:
  • Aprilia RX 125 3.990,- Euro Lieferbar ab: Februar
  • Aprilia SX 125 3.990,- Euro Lieferbar ab: Februar

Aprilia SX 125 und RX 125 – Technische Daten

Motor / Bauart 1-Zylinder-Viertakt; flüssigkeitsgekühlt; DOHC, 4 Ventile
Bohrung / Hub 58 x 47 mm
Hubraum 124.2 cm³
Verdichtungsverhältnis 12.0 : 1
Leistung max. 11 kW / 15 PS bei 10.000 U/min
Drehmoment max. 11.2 Nm bei 8.000 U/min
Zündung ECU - Magneti Marelli MIU G4
Starter Elektro
Ölversorgung Nass-Sumpf-Schmierung
Getriebe 6-Gang; Übersetzungsverhältnis:
1: 11/33 
2: 15/30
3: 18/27
4: 20/24
5: 25/27
6: 23/22
Kupplung Mehrscheiben-Ölbadkupplung
Primärantrieb Gerade verzahnt; Übersetzungsverhältnis: 29/69
Sekundärantrieb Kette; Übersetzungsverhältnis: 
SX: 13/62 
RX: 13/69
Fahrwerk Brückenrahmen aus hochfestem Stahl
Federung vorne 41 mm Upside-down-Gabel; Federweg: 240 mm
Federung hinten Stahl-Zweiarmschwinge, progressive angelenktes Monofederbein; Federweg: 210 mm
Bremsen SX:
vorne: 300 mm Bremsscheibe; Bremssattel schwimmend
hinten: 220 mm Bremsscheibe; Bremssattel schwimmend
RX
vorne: 260 mm Wave-Bremsscheibe, Bremssattel schwimmend
hinten: 220 mm Wave-Bremsscheibe; Bremssattel schwimmend
Stahlummantelte Bremsleitungen
Räder SX: vorne 2.5 X 17 / hinten : 3.5 X 17
RX : vorne 1.85 X 21 / hinten: 2.15 X 18
Reifen SX: vorne 100/80 – 17 / hinten 130/70 – 17
RX : vorne 90/90 – 21 / hinten 120/80 – 18
Abmessungen Länge: SX – 2075 mm / RX – 2145 mm
Breite: 820 mm
Radstand: SX – 1425 mm / RX – 1430 mm
Höhe: SX – 1140 mm / RX – 1180 mm
Sitzhöhe: SX – 880 mm / RX – RX 905 mm
Leergewicht fahrfertig 134 kg
Abgasnorm Euro 5
Verbrauch nach WMTC 2.6 l/100 km
CO²-Emission 60 g/km
Kraftstoffart Superbenzin bleifrei, 95 (ROZ)
Tankinhalt 7 Liter

 

 


 

Was bei den fulminanten V-Motoren seit Jahren sehr gut funktioniert, setzt Aprilia nun auch mit dem neuem Reihen-Twin mit 660 Kubik fort: Aus der Aprilia RS 660 wird mit wenig Änderungen die neue Tuono 660.

Die Spatzen haben es schon lange von den Dächern gepfiffen: Es kommt eine neue Tuono von Aprilia auf Basis des jüngst vorgestellten Supersportlers RS 660. Jetzt macht Aprilia das offiziell und gibt für Deutschland auch gleich einen Preis bekannt: 10.550 Euro inklusive der Nebenkosten.

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Preis all inclusive

Gute 500 Euro weniger als die vollverschalte RS 660 wird die Tuono kosten und ab Februar lieferbar sein. Viel weniger Leistung erhält man aber zum Glück nicht. Nur fünf PS weniger als die 100 PS-starke RS wird die neue Tuono bei 10.000 Touren haben und ist damit A2-konform auf 48 PS drosselbar. Das Drehmoment wird, wie bei der RS 660, bei gut 68 Nm um die 8.500 Umdrehungen liegen, was durch die etwas kürzere Sekundärübersetzung für etwas mehr Punch sorgt, dafür etwas Höchstgeschwindigkeit kosten sollte. Diese liegt bei der RS 660 bei gut 200 km/h. Das restliche Technik-Paket der RS wird dagegen vollends übernommen und nur leicht den Bedürfnissen eines Naked-Bikes angepasst. Darunter fallen leichte Änderungen der des für die Tuono 660 optimierten aPRC-Pakets –

Aprilia Performance Ride Control:

  • einstellbare Traktionskontrolle
  • Wheelie-Kontrolle
  • Tempomat
  • elektronisch geregelte Motorbremse
  • in drei Stufen einstellbares Kurven-ABS

Supersport vs. Naked Bike

Es war schon immer die DNA der Tuono-Modelle von Aprilia, dass sie technisch und optisch so nahe wie möglich an den Supersport-Schwestern dran bleiben. Superbike-Lenker und eine Bikini-Verkleidung mit kurzer Scheibe waren hier die Hauptänderungen. Und das ist auch bei der Tuono 660 so. Wobei hier selbst die Verkleidung nur durch einen kurzen Schnitt unterhalb des Kühlers vom Motorspoiler getrennt ist und nicht wie bei der RS 660 auch noch den gesamten Zylinderkopfbereich bedeckt.

Werte bleiben gleich

Die technische Verwandschaft der zweieiigen Zwillinge zeigt sich auch klar bei den üblichen Eckdaten der Tuono. Aprilia gibt auch sie mit 183 Kilogramm fahrfertig an, was ebenfalls 200 Kilogramm Zuladung bedeuten dürfte. Natürlich ist auch die Tuono 660 Euro 5-konform und wird von Aprilia mit einem Verbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer angegeben. Auch für die Tuono wird es einen aufpreispflichtigen Quickshifter mit Blipper geben.

Andere Farben für die Tuono 660

Die Tuono 660 ist in drei Farbvarianten erhältlich: Schwarz Concept, Grau Iridium und Gold Acid.

Ergebnis: eindeutig Tuono, eindeutig begehrenswert. Die kleine Aprilia dürfte das so ziemlich schärfste und leichteste Naked Bike der neuen Saison sein und wir fiebern der ersten Fahrt gierig entgegen.